Nach nun 4 Jahren Entwicklungszeit hat das schweizer Start-up Unternehmen Caleido AG, dass hauptsächlich aus ETH-Absolventen besteht, seinen Onlinespeicher für alle freigeschaltet. Wuala revolutioniert meiner Meinung nach das Geschäft mit Onlinespeichern. Denn durch die Java-Applikation können die Daten bereits vor dem Upload verschlüsselt werden. Der Onlinespeicher funktioniert ähnlich wie ein Peer-to-Peer Netzwerk. Die eigenen Daten werden in verschlüsselte Fragmente auf Rechnern von anderen Wuala Nutzern verteilt. Stehen diese Rechner nicht zur Verfügung hat man trozdem Zugriff auf seine Daten. Denn die Daten werden redundant auf den Rechnern von andernen und auf dem Wuala Server abgespeichert.
Die Wuala Java-Applikation lässt sich mit nur einem Mausklick installieren und man kann es sofort benutzen. Eigene Dateien kann man aber erst hochladen wenn man einen eigenen Account erstellt hat. Der Wuala Speicher wird auch als lokales Laufwerk im Betriebssystem eingebunden. Dabei spielt es keine Rolle ob man Wuala unter Linux, Windows oder Mac OS X verwendet.
Seine Dateien kann man auch mit Freunden und/oder Gruppen teilen. Eine Skype- und Facebook-API besitzt Wuala ebenfalls.
Ich probier das jetzt mal ein bisschen aus. Habe nämlich schon lange das Bedürfnis nach Onlinespeicher, jedoch haben mir die Clients dazu überhaupt nicht gefallen. Wuala hingegen sieht sehr hübsch aus.
1GB Onlinespeicher bekommt man geschenkt. Ist also gratis. Wenn man mehr Speicher benötigt, gibt es zwei Optionen:
- Onlinespeicher dazu kaufen. 1TB kostet 640€
- Eigenen Festplattenspeicher zur verfügung stellen.
