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[Richtiges Surfen] – Vorsicht mit Accounts erstellen!

Thursday, September 4th, 2008

Immer wieder hört man von diversen Abzockern im Internet. Da es relativ einfach ist, solche Fallen zu enttarnen, schreibe ich eine kleine Serie über “Richtiges Surfen” im Internet. Diese Serie soll den Internetnutzern aufzeigen, wie einfach es ist solche Abzockfallen zu erkennen und zu umgehen.

Heute: Vorsicht mit Accounts erstellen!

Es gibt sehr viele Seiten im Internet, welche verspricht die genau gewünschten Informationen zu bieten. Man muss “nur” ein Account dafür erstellen. An und für sich ist das nicht schlimm, da im heutigen Web 2.0 auf praktisch jeder Seite ein Account erstellt werden muss. Aber genau hier liegt der Hund drin! Viele User lesen die AGB’s (Allgemeinen Geschäfts Bedingungen) nicht durch. Ich gehöre übrigens auch dazu. Normalerweise muss man für eine Accountregistration nur eine E-Mailadresse und ein Passwort angeben. Diese Seiten sind meiner Ansicht nach vertrauenswürdig. Vorsicht ist dann geboten, wenn man bei einer Registration die kompletten Personaldaten angeben muss.

Wenn das Registrationsformular in etwa wie oben aussieht, sollte man nicht leichtfertig einen Account erstellen! In der Regel fallen dabei Kosten an!

Durch das Angeben seiner persönlichen Daten, hat der Abzocker seine erste Grundlage geschaffen. Er hat die Anschrift, Telefonnummer und Geburtsdatum. Wenn dann die AGB’s noch leichtfertig akzeptiert werden, ist damit ein Kaufvertrag entstanden. Die Abzocker gehen dabei geschickt vor. Die Rechnung wird erst verschickt, wenn die Widerrufsfrist abgelaufen ist. Die Rechnung folgt dann sofort per E-Mail. Später folgt dann eine Mahnung und nochmal später folgt eine weitere Drohung mit Inkassobüro. Wobei die zweite Drohung ausgelassen wird. Es kann auch vorkommen, dass eine Rechnung per Post kommt. Da ist das Verfahren gleich.

Verbraucherzentralen raten, solche Rechnungen nicht zu bezahlen. Die Abzocker werden es nicht auf eine Gerichtsverhandlung ankommen lassen, da sie sonst verlieren würden. Ich persönlich rate, dass es immer von Fall zu Fall abgeklärt werden muss! Eine einfache Abfrage bei Google mit dem Domainnamen der Seite kann dabei ganz hilfreich sein. Im optimalsten Fall, hat man eine Rechtsschutzversicherung und man kann seinen Anwalt konsultieren.

Dies ist ein Beispiel für eine vertrauenswürdige Registration. Dabei müssen keine bzw. nicht eindeutig identifizierende Angaben gemacht werden. Zur Not kann immer noch ein falscher Name angegeben werden. Die E-Mailadresse wird normalerweise zur Accountaktivierung benötigt. Man bekommt eine E-Mail mit einem sogenannten Aktivierungslink. Dieser muss einmal angeklickt werden und der Account auf der jeweiligen Webseite ist aktiv. Je nach dem was es für ein Dienst ist, bei dem man sich registriert hat, folgen dann keine weitere E-Mails mehr.

Wie siehts mit Online-Shops aus?

Mein Motto dabei ist: “Es zählt nicht immer der billigste Preis!” Ein Online-Shop muss für mich auch vertauenswürdig sein. Dabei spielt das Aussehen des Online-Shops eine sehr wichtige Rolle! Wenn mir das Aussehen zusagt, muss mir der Name bekannt sein. Wenn dies nicht der Fall ist, erkundige ich mich über die Firma. Wo hat sie Ihren Haupsitz (gibt es diese Adresse?), hat diese Firma auch Verkaufsläden im Real Life?, wie sind die Meinungen im Internet über diesen Shop?. Solche Sachen müssen abgeklärt sein! Vorher werde ich da kein Account erstellen geschweige etwas bestellen.

Zusammenfassung:

Auf was muss ich achten?

  • Reine Informationen sind im Internet generell Gratis
  • Keine Accounts erstellen, bei deren Registrierung ich meine kompletten persönlichen Daten angeben muss.
  • Über den Betreiber bzw. die Domain bei Google nachforschen.
  • Vor dem Benützen eines Online-Shops erkundige ich mich über die dahinterstehende Firma.
  • Kreditkartendaten nur angeben wenn die Seite 200% Vertrauenswürdig ist

Falls doch mal etwas passiert:

  • Mittels eingeschriebenen Brief vom Vertrag zurücktreten
  • Bei der nächsten Verbraucherzentrale melden
  • Rechtsanwalt konsultieren

Weitere Tipps sind gewünscht! Am liebsten als Kommentar.

Ich möchte noch anfügen, dass das oben geschriebene Eindrücke von mir sind. Das ist meine Sichtweise. Es muss nicht für jedes Szenario genau so sein. Dies ist einfach meine Erfahrung.

Vorsicht Betrüger!!

Tuesday, March 18th, 2008

Wie ich ja bereits gebloggt habe, wurde ich via ricardo.ch von einem Betrüger um ein paar hundert Franken erleichtert. Anhand der Bewertungen des Ricardobenutzers Swiss_progress bin ich nicht der einzige. Hinter Swiss_progress steckt ein gewisser “James Martel”. Dies ist jedoch ein falscher Name wie ich vermute. Denn im Telefonbuch gibt es kein James Martel an der bei ricardo hinterlegten Adresse. Ausserdem ist der richtige James Martel ein Buchautor, so wie ich das “ergooglen” konnte.
Jedenfalls war ich heute bei der Kantonspolizei und reichte, wie auch andere, eine Strafanzeige ein. Ich habe viele merkwürdige Sachen über diese Person gefunden. Ich weiss nicht ob ich an dieser Stelle den richtigen Namen nennen darf. Darum lass ich es lieber mal sein.
Auf alle Fälle hoffe ich, dass dieser Betrüger erwischt wird!

Ich bitte hiermit alle die auch von Swiss_progress übers Ohr gehauen worden sind, sich bei mir zu melden, damit wir allfällige Informationen austauschen können.

Kein iPhone in Aussicht!

Friday, March 7th, 2008

Anscheinend wurde ich richtig übers Ohr gehauen. Wie ich ja schon erwähnt habe, habe ich über ricardo.ch ein iPhone ersteigert. In gutem Glauben habe ich das Geld sofort überwiesen. Am vergangenem Dienstag ist das Geld beim Verkäufer eingegangen. Laut Auktion beträgt die Lieferzeit 2 Tage. Naja. Heute ist Freitag und vom iPhone weit und breit keine Spur. Heute habe ich nochmal bei ricardo das Bewertungsprofil des Verkäufers angeschaut. Und was sehe ich da? Das Konto des Benutzers wurde heute gesperrt! Was soll ich davon halten? Der Verkäufer ist per mail auch nicht erreichbar da ein anscheinender Todesfall sei dazwischen gekommen ist. Ich habe diesem Verkäufer nun noch ein E-Mail geschrieben, dass ich, wenn ich bis Sonntag Abend nichts höre , rechtliche Schritte einleiten werde. Denn ich habe vom Verkäufer auch keine Trackingnummer oder Sendebestätigung bekommen. Daher gehe ich mal von einem Betrug aus. Jetzt habe ich kein iPod touch mehr und auch kein iPhone. Ich habe aber immernoch ein bisschen Hoffnung. Wenn ich bis am Dienstag mein iPhone nicht in meinen Händen halte, werde ich zum Anwalt und zur Polizei gehen.
Ich kanns nicht glauben das jemand so etwas machen kann. Aber anscheinend haben ganz viele Leute nur $-Zeichen in den Augen und nehmen keine Rücksicht auf andere! Sowas finde ich daneben!